Archaismen – unser altmodischer Wortschatz

So wie Wörter neu geboren, sich verbreiten und irgendwann allgemein bekannt sind, so verschwinden alte Wörter auch wieder aus unserem Sprachgebrauch. Diese schon fast vergessenen Wörter sind die Archaismen – Begriffe, die von jüngeren Generationen kaum noch verwendet werden. Weil sie altmodisch sind, heutzutage kaum mehr Sinn ergeben oder weil sie inzwischen durch andere Wörter ersetzt wurden.
Archaismus
Substantiv

Wackerstein

Eine Art Feldstein. Ist im Märchen gern zur Füllung von (...)

ausgegraben von Frau V.
am 27. Juli 2018
0
Archaismus
Adjektiv

wacker

tapfer, mutig, ehrhaft, ausdauernd

ausgegraben von Frau V.
am 27. Juli 2018
0
Archaismus
Verb

marodieren

Früher marodierten Soldaten; sie plünderten also. Heute gern benutzt für (...)

ausgegraben von Frau V.
am 26. Juli 2018
0
Archaismus
Verb

hasardieren

vom französischen „hasarder“; sein Glück aufs Spiel setzen; ein hohes (...)

ausgegraben von Frau V.
am 26. Juli 2018
0
Archaismus
Verb

harangieren

Eine langweilige, überflüssige Rede halten bzw. jemanden mit einer Rede (...)

ausgegraben von Worthüter
am 26. Juli 2018
1
Archaismus
Substantiv

Gaden

Ein Haus, das nur einen Raum oder ein Stockwerk hat. (...)

ausgegraben von Worthüter
am 26. Juli 2018
0
Archaismus
Substantiv

Eskamoteur

Taschenspieler, Zauberkünstler. Basiert auf escamoteur (frz. Taschenspieler).

ausgegraben von Worthüter
am 26. Juli 2018
0
Archaismus
Substantiv

HO (Ha-Oh)

Kleiner DDR-Laden für Waren des täglichen Bedarfs. Hatte seinen Namen (...)

ausgegraben von Frau V.
am 25. Juli 2018
0
Archaismus
Substantiv

Kaufhalle

Supermarkt der DDR

ausgegraben von Frau V.
am 25. Juli 2018
0
Archaismus
Substantiv

Konsum

(Betonung auf der ersten Silbe. Kurzes unbetontes U. Lautschrift: ‘Kon-summ) (...)

ausgegraben von Frau V.
am 25. Juli 2018
0
Archaismus
Redewendung

Schockschwerenot

Ausruf des Entsetzens; ähnlich wie "Um Himmels Willen!"

ausgegraben von Frau V.
am 24. Juli 2018
0
Archaismus
Adverb

alldieweil

In der Zwischenzeit, währenddessen. Zusammensetzung aus die ganze Weile.

ausgegraben von DJ Paul Katz
am 23. Juli 2018
0
Archaismus
Substantiv

Muggesäggele

Aus dem Schwäbischen, steht für eine Kleinigkeit oder Winzigkeit

ausgegraben von Frau H. aus K.
am 23. Juli 2018
0
Archaismus
Redewendung

Auf die Pelle rücken

Zu nahe kommen, keine gebotene Distanz halten. Sowohl räumlich als (...)

ausgegraben von Frau H. aus K.
am 23. Juli 2018
0
Archaismus
Substantiv

Fritze

Kurzform von Friedrich; im Preußischen verwendet für einen nicht näher (...)

ausgegraben von Frau V.
am 23. Juli 2018
0
Archaismus
Substantiv

Affenschaukeln

Mädchenfrisur des früheren bis mittleren 20. Jahrhunderts, bestehend aus zwei (...)

ausgegraben von Frau V.
am 22. Juli 2018
1
Archaismus
Substantiv

Vaterstulle

Klappbrot aus zwei ganzen Mischbrotscheiben, dick bestrichen und ordentlich belegt.

ausgegraben von Frau V.
am 22. Juli 2018
0
Archaismus
Substantiv

Schmagadutsche

Alt-Uckermärkisch für Typha latifolia, den Rohrkolben.

ausgegraben von Frau V.
am 22. Juli 2018
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Archaismus
Substantiv

Mugge

Ostdeutsche Abkürzung für „musikalisches Gelegenheitsgeschäft“; entstammt der DDR-Künstler-Honorarordnung Anno 1950. (...)

ausgegraben von Frau V.
am 22. Juli 2018
0
Archaismus
Substantiv

Schnupftuch

altertümlich für Taschentuch

ausgegraben von Frau V.
am 22. Juli 2018
0
Archaismus
Substantiv

Charlottenburger

Primitive Methode des Naseschnäuzens, die ohne Schnupftuch funktioniert.

ausgegraben von Frau V.
am 22. Juli 2018
0
Archaismus
Substantiv

Katzentisch

Tisch, abseits der eigentlichen Tafel stehend, der als Strafplatz für (...)

ausgegraben von Frau V.
am 22. Juli 2018
0
Archaismus
Substantiv

Hallodri

Ein windiger unzuverlässiger Mann, meist der Damenwelt und dem Trinken (...)

ausgegraben von Frau H. aus K.
am 21. Juli 2018
2
Archaismus
Substantiv

Tranfunzel

Umgangssprachlich für eine insbesondere langsame und meist nicht besonders intelligente (...)

ausgegraben von Frau H. aus K.
am 21. Juli 2018
0
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Mach mit! – und rette Wörter vor dem Aussterben

Da auch Wörter einem Lebenszyklus unterliegen, ist es völlig normal, dass sie irgendwann auch wieder verschwinden. Oft werden sie durch andere, modernere Wörter verdrängt und geraten so in Vergessenheit. Vom „Barbier” spricht zum Beispiel heute kaum noch jemand, wenn man zum „Frisör” geht. Dabei gibt es meist keinen plausiblen Grund, warum man ein veraltetes Wort einfach so aussterben lassen sollte. Es gilt – mach mit und rette Archaismen vor dem Aussterben.

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