Archaismen – unser altmodischer Wortschatz

So wie Wörter neu geboren, sich verbreiten und irgendwann allgemein bekannt sind, so verschwinden alte Wörter auch wieder aus unserem Sprachgebrauch. Diese schon fast vergessenen Wörter sind die Archaismen – Begriffe, die von jüngeren Generationen kaum noch verwendet werden. Weil sie altmodisch sind, heutzutage kaum mehr Sinn ergeben oder weil sie inzwischen durch andere Wörter ersetzt wurden.
Archaismus
Substantiv

Kledage

allgemein, leicht abwertend für Kleidung

ausgegraben von Frau V.
am 6. Juli 2018
0
Archaismus
Substantiv

Gesocks

Gesindel, bestimmte Gruppe, die als asozial und verbrecherisch angesehen wird. (...)

ausgegraben von Worthüter
am 5. Juli 2018
0
Archaismus
Redewendung

bei jemandem ist Schmalhans Küchenmeister

Bei jemandem muss mit dem Essen gespart werden, es geht (...)

ausgegraben von Worthüter
am 5. Juli 2018
1
Archaismus
Adjektiv

knüselig

Unsauber, schmuddelig. Basiert auf knüsen (mhd. zerknittern, beschmutzen).

ausgegraben von Worthüter
am 5. Juli 2018
0
Archaismus
Substantiv

Trottoir

Bürgersteig; aus dem Französischen stammend und im alten Berlin gern (...)

ausgegraben von Frau V.
am 2. Juli 2018
2
Archaismus
Substantiv

Zuber

Waschgefäß, Bottich, Wanne; wurde auch als Hohlmaß verwandt

ausgegraben von Frau V.
am 2. Juli 2018
0
Archaismus
Substantiv

Lochstreifen

Archaischer digitaler Datenträger aus Papier oder Kunststoff, auf dem Informationen (...)

ausgegraben von DJ Paul Katz
am 30. Juni 2018
0
Archaismus
Verb

sich absentieren

sich entfernen, verduften; abwesend sein; Beispiel: Ich war absent. Er glänzte (...)

ausgegraben von Frau V.
am 29. Juni 2018
0
Archaismus
Substantiv

Gazette

Veraltete Bezeichnung für ein Nachrichtenblatt. Wird heute noch gelegentlich abwertend (...)

ausgegraben von DJ Paul Katz
am 29. Juni 2018
0
Archaismus
Adverb

mittenmang

Mittendrin, genau in der Mitte. Besonders im norddeutschen Raum im (...)

ausgegraben von DJ Paul Katz
am 29. Juni 2018
0
Archaismus
Substantiv

Inbrunst

etwas mit Leidenschaft tun.

ausgegraben von ThomasTheater
am 28. Juni 2018
0
Archaismus
Verb

schmausen

Ein feines Essen mit Genuss verzehren. Das Essen selbst ist der (...)

ausgegraben von Frau V.
am 28. Juni 2018
2
Archaismus
Redewendung

mein lieber Herr Gesangsverein

Ausruf, der Verwunderung, Erstaunen, Verärgerung, Anerkennung, Verblüfftheit oder Überraschung ausdrücken (...)

ausgegraben von Frau V.
am 28. Juni 2018
0
Archaismus
Substantiv

Kawenzmann

(Auch Kaventsmann). Beide Schreibweisen sind für den gleichen Begriff zu (...)

ausgegraben von Frau V.
am 28. Juni 2018
0
Archaismus
Verb

sausen

sich schnell fortbewegen.

ausgegraben von ThomasTheater
am 27. Juni 2018
0
Archaismus
Substantiv

Schrieb

ein schnell und hastig , nicht der Norm entsprechend , (...)

ausgegraben von ThomasTheater
am 27. Juni 2018
0
Archaismus
Verb

verfranzen

mit dem Auto verfahren, sich verirren oder durcheinander geraten.

ausgegraben von ThomasTheater
am 27. Juni 2018
2
Archaismus
Substantiv

Stuss

Unsinn, Blödsinn.

ausgegraben von ThomasTheater
am 27. Juni 2018
0
Archaismus
Verb

straucheln

vom richtigen Weg abkommen, einen Fehler machen. Oder stolpern.

ausgegraben von ThomasTheater
am 27. Juni 2018
0
Archaismus
Substantiv

Gegenfüßler

Veraltete Bezeichnung für die Bewohner auf der gegenüberliegenden Seite der (...)

ausgegraben von Worthüter
am 27. Juni 2018
0
Archaismus
Verb

frohlocken

Jubeln, in Freude ausbrechen. Auch in der Bedeutung von lobsingen (...)

ausgegraben von Worthüter
am 27. Juni 2018
0
Archaismus
Substantiv

Gauch

Ursprünglich die Bezeichnung für den Kuckuck. Später wurden Narren und (...)

ausgegraben von Worthüter
am 27. Juni 2018
0
Archaismus
Adjektiv

toll

verrückt, ausgeflippt, wahnsinnig; Beispiel: Bist du toll? Er benahm sich (...)

ausgegraben von Frau V.
am 25. Juni 2018
1
Archaismus
Substantiv

Torheit

Dummheit, unkluge Tat

ausgegraben von Frau V.
am 25. Juni 2018
0
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Mach mit! – und rette Wörter vor dem Aussterben

Da auch Wörter einem Lebenszyklus unterliegen, ist es völlig normal, dass sie irgendwann auch wieder verschwinden. Oft werden sie durch andere, modernere Wörter verdrängt und geraten so in Vergessenheit. Vom „Barbier” spricht zum Beispiel heute kaum noch jemand, wenn man zum „Frisör” geht. Dabei gibt es meist keinen plausiblen Grund, warum man ein veraltetes Wort einfach so aussterben lassen sollte. Es gilt – mach mit und rette Archaismen vor dem Aussterben.

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