Neologismus

Substantiv

Dräumel

> das kleinste bekannte Bestandteilchen eines Lebewesen-Traumes. Schöne Träume bestehen aus personalisierten REM-Molekülen, farblichen Ral-Splittern, den unentbehrlichen Müditrons, sowie der passenden Schlafanzahl von Dräumeln. Schlimme Träume beherbergen zudem kleine fiese sog. Alp-Ionen, die einem zwar nicht den Schlaf rauben, aber Traumgeschichten gar düsterlich verfärben. Da ist man dann recht froh, wenn nach dem erschrockenen Wachwerden kalte Milch im Kühlschrank bereit steht. FunFact: Der höchste Dräumelwert, der je bei einem Traum in einem Dreamscope gemessen wurde, betrug 14.283 Dräumel. Dieser Traum besaß eine Schlafenszeit von etwas mehr als 23 Std. und eine Traumzeit von knapp 73 Jahren. (Gemessen 2043 in den Schlafhöhlen von Stanbridge. Die menschliche Schlafprobandin war die 23-jährige Studentin Caley Cniphten aus Utah/Ohio. Heute lebt sie mit ihrem Traummann iwo an der mexikanischen Golfküste.) Quelle: Netzhaus, 93. Auflage, Radevormwald 2063
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erschaffen von orca
am 7. Oktober 2020

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