Blume; Blümchen
ist kunstwort
Willkommen zur Wortkunst! Hier hast du die Möglichkeit, deine Worte zu veröffentlichen und unsere Sprache mit neuen Begriffen und Wortschöpfungen anzureichern. Werde Wortkünstler und erschaffe neue Kunstwörter, die sich rasch verbreiten und vielleicht irgendwann im Wörterbuch stehen.
Die Geburt eines neuen Wortes führt meist zu einem Logatom – eine Lautäußerung, die den Silben oder Worten einer Sprachgemeinschaft ähnelt, in dieser aber noch nicht mit einer Bedeutung verknüpft ist.
Logatome können auf völlig unterschiedliche Art und Weise entstehen, z. B. durch Versprecher oder dem bewussten Akt der Worterfindung. Wird ein neues Wort bewusst kreiert, beispielsweise um eine neue Marke für ein Unternehmen zu erschaffen, so kommen Wortkünstler zum Einsatz, die aus Logatomen ein Kunstwort erschaffen.
Ein Kunstwort war also einmal ein Logatom, ein Logatom ist aber nicht zwangsläufig immer ein Kunstwort.
Liebevoller Ausdruck für einen Menschen, oftmals Kind, der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt
Freumde - Erst kürzlich geschlossene Freundschaft.„Wir sind zwar befreundet aber kennen uns noch nicht so richtig. Wir sind uns zurzeit noch Fremd.” Eine freundschaftliche Beziehung ohne Kündigungsfrist.
Kunstwort für Unermessliches Glück, bestehend aus den Übersetzungen für Glück von Hedone (altgriechich), Säla (isländisch), Lykke (norwegisch) und dem Phantasiewort Liv (Life in Velvet)
FraunenstimmeRaunende Stimme einer FrauRaunen http://www.duden.de/rechtschreibung/raunenleise, mit gedämpfter und gesenkter Stimme, murmelnd etwas sagen
Hat sich im Neudeutschen ein neues Wort erst einmal etabliert, so wird es zum Neologismus. Ein Neuwort, das sich im allgemeinen Sprachgebrauch immer mehr durchsetzt und früher oder später auch im Wörterbuch steht. Im Vergleich zu den Logatomen sind Neologismen immer mit einer Bedeutung verknüpft und auch schon Teil des allgemeinen Wortschatzes.
Massenhafte Entrüstung über die Kommentarefunktion wird im digitalen Zeitalter schnell zum „Scheißesturm”.
Gleichzeitig das Unwort des Jahres 2013 und ein Neologismus. Sozialtourismus bzw. Sozialtouristen bezeichnen Osteuropäer, die zuwandern, um Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen.
Alkopops sind Mischgetränke aus Spirituosen und gesüßten Getränken. Sie sind besonders bei Jugendlichen beliebt, weil die süße Dröhnung durch die Verbindung von Kohlensäure und Zucker den Alkohol schneller ins Blut übergehen lässt. Na dann Prost!
„Sockenpuppen” oder „Fake-Accounts” sind im Web weitere Nutzerkonten ein und derselben Person, um eine bestimmte Meinung in Foren oder Blogs zu untermauern.
Als Cybercop werden Informatiker im Dienste des LKA bezeichnet, die ihren Alltag mit der Ermittlung von Internetkriminalität verbringen.
Die neue Flatrate im Bordell macht es möglich. Flat-Fick-Angebote zum Sparpreis für müde Geldbeutel und Dauergeilheit.
So wie Wörter neu geboren, sich verbreiten und irgendwann allgemein bekannt sind, so verschwinden alte Wörter auch wieder aus unserem Sprachgebrauch. Solche vergessenen Wörter sind die Archaismen – Begriffe, die kaum noch verwendet werden. Weil sie altmodisch sind, heutzutage keinen Sinn mehr ergeben oder weil sie durch andere Wörter in der Zwischenzeit ersetzt wurden.
Um 1847 entstandener Begriff für einen Pedanten. Ein übertrieben pingeliger und korrekter Mensch. Heute trifft man Erbsenzähler vorwiegend in Finanzämtern an. Aber auch andere Berufsgattungen des Beamtentums sind für diese Bezeichnung prädestiniert.
Tragbares, antikes Gerät, das Audio-Kassetten (sog. „Tapes”) abspielte. Hatte die Größe eines Backsteins und gehörte in den 1980er und 1990er Jahren zum Repertoire eines Jugendlichen.
Spaßmacher und Witzbolde. Ein vom Aussterben bedrohtes Wort, das aber noch hier und dort zu hören ist.
Der Juli hieß früher Heumonat, wahrscheinlich weil das Heu damals gemäht wurde. -)
Veraltetes Wort für eine Münze. Ursprünglich eine Großsilbermünze. Wird von der älteren Generation noch oft allgemein für ein Münzstück verwendet.
Analoger Tontrager der Pre-CD-Ära. Bestand meist aus Vinyl, war schwarz mit Rillen drauf und hatte in der Mitte ein kleines Loch. Man benötigte einen Schallplattenspieler, um Schallplatten abzuspielen.
Wie geil war es früher, wenn das Tape sich im Kassettenplayer verfangen hatte. Bandsalaaaat!
Markennamen sind der perfekte Ort, um Kunstwörter zu suchen. Immer wenn Wortkünstler sich für ein Produkt einen passenden Namen ausdenken, entsteht ein neues Kunstwort. Ob es nun gut oder schlecht von der Allgemeinheit aufgenommen wird, spielt dabei erstmal keine Rolle. Nicht jeder Markenname ist zwangsläufig ein Kunstwort – nur wenn der Marke ein bewusster, künstlerischer Akt unterliegt, kann man von einem Kunstwort sprechen.
Ein geniales englisches Kunstwort aus Whiskers (Schnurrhaare) und Cat. Ich hätte die Marke wahrscheinlich eher Whiskat getauft. Geil!
Weltweiter Keks- und Milchproduzent. Wurde 1919 in Spanien gegründet. Der Markenname basiert auf dem Sohn Daniel des Firmengründers und bedeutet soviel wie „kleiner Daniel”.
Da geht das Licht auf! Ein Koffer-Kunstwort aus Osmium und Wolfram hast diesen Markennamen erschaffen.
Asics ist ein Kunstwort aus dem lat. Slogan „Anima Sana In Corpore Sano.” In einem gesundem Körper wohnt auch ein gesunder Geist. Das hatte sich wohl auch der jap. Firmengründer Kihachiro Onitsuka gedacht, als er 1979 diese Sportschuh-Marke einführte :-)
Der Klassiker schlechthin! Abgeleitet aus den Bestandteilen Perborat und Silikat. Das Kunstwort rockt so dermaßen, dass daraus gleich noch ein anderes entstanden ist. Der Persilschein!
Pixel und Art werden zu Pixar. Passt! Pixelart reduziert. Oder doch lieber Pixart ..? Neeee -)
Japanischer Automobilhersteller, der bereits seit Anfang des 20 Jahrhunderts Automobile produziert. Der Markenname ist ein Kofferwort und bedeutet frei übersetzt soviel wie „Drei Wasserkastanien”. Diese drei Elemente sind auch Teil des Logos.